Was bei ÖffiGo passiert
Wir bauen öffentlich. Jeder fertige Baublock bekommt hier einen Eintrag — auch die, bei denen wir uns selbst korrigieren. Mitschauen kannst du auf der Live-Seite, abonnieren per RSS.
Kein Teilausfall, wo keiner ist
Verbindungen mit Regionalbussen bekamen eine Ausfallwarnung, obwohl nichts ausfiel — gemeint waren Halte, an denen man in der Stadt nur noch aussteigen darf. Die Warnung ist weg. Und wo der Verkehrsbetrieb sagt, dass der Bus auf dich wartet, drängen wir dich nicht mehr zur Eile.
Der Rand zum Displayrand kommt jetzt von iOS selbst, also auf jedem iPhone der gleiche wie in anderen Apps. Die Karte in der Zielführung ruckelt nicht mehr, und die Straßenbahn trägt wieder ihr Oliv statt ÖBB-Rot.
Die Suche findet wieder Haltestellen
Wer „Prater“ eingetippt hat, bekam eine einzige Haltestelle, und ausgerechnet der Praterstern fehlte. Jetzt kommen alle.
Am Land steht außerdem dabei, wenn die nächste Haltestelle mit Abfahrten weiter weg ist, als sie aussieht.
Anreise-Vorschläge funktionieren jetzt
Sie haben nie funktioniert. „Spätere Abfahrten“ und „Spätere Verbindungen“ übrigens auch nicht — man hat getippt, es ist nichts passiert. Alle drei gehen.
Dazu keine Warndreiecke mehr an pünktlichen Zügen. WLAN an Bord ist kein Grund für eine Warnung. Und die S-Bahn ist wieder rot.
Die neue Schnittstelle ist fertig
Störungsmeldungen und gemessene Pünktlichkeit waren die letzten beiden Ansichten, die noch gefehlt haben.
Warum sich die App selbst ausgesperrt hat
Einen ganzen Tag mit Öffis unterwegs, und ab Mittag stand da „zu viele Anfragen“. In Wahrheit war unser Tagesbudget beim Fahrplandienst leer: ein einziges offenes Abfahrtsbrett hat gereicht, um es in 83 Minuten aufzubrauchen. Behoben.
Am selben Tag lag unsere Live-Prognose richtig und ist genau dann verschwunden, als die offizielle Anzeige nachzog. Jetzt sagt sie stattdessen „bestätigt“.
Fußwege, die es gar nicht gibt
In Graz Puntigam quert man die Gleise mit dem Aufzug. Auf unserer Karte lief eine durchgezogene Linie schnurgerade über vier Bahngleise. Solche Verbindungen sind jetzt gestrichelt und sagen dazu, dass sie nur die Richtung zeigen.
Beim Umsteigen gibt es außerdem die Wegbeschreibung zum Ausklappen. „Die Treppe nehmen.“ „Den Aufzug nehmen.“
Der offizielle Zugang ist angeschlossen
Ab heute laufen echte Anfragen über den offiziellen Zugang der Verkehrsauskunft Österreich.
156 Wiener Haltestellen, die es nicht mehr gibt
So viele standen noch in unserer Liste, ohne aktiven Bahnsteig. Jede Abfrage darauf sah für uns nach einer Sperre der Wiener Linien aus, also hat der Server sicherheitshalber für alle Stationen langsamer gemacht. Daher das ständige Gelb auf der Statusseite Ende Juli.
Übrig bleiben 1.776 Haltestellen. Acht davon waren vorher gar nicht abrufbar.
Die Anschluss-Rettung läuft auch mit gesperrtem Handy
Bisher lief sie nur, solange die Zielführung offen am Bildschirm war — also fast nie in dem Moment, in dem man sie braucht.
Und das Abfahrtsboard auf der Startseite kennt jetzt jede Haltestelle Österreichs statt vier fixer.
Die Zielführung merkt jetzt, dass du eingestiegen bist
Wir sind Leibnitz–Graz mit laufender Zielführung gefahren und mitgeschrieben, was die App behauptet. Nach 32 Kilometern im Zug stand da immer noch „Fußweg zum Leibnitz Bahnhof“. Behoben, zusammen mit dem „Aussteigen“, das einen Halt zu früh kam.
Außerdem: die Website ist neu und zeigt echte Zahlen statt Behauptungen. Und die Verkehrsauskunft Österreich steht jetzt namentlich als Datenquelle auf der Startseite. Danke dafür.
Eine Linie, eine Farbe
Manche Busse waren grau, manche S-Bahnen blau, und dieselbe Fahrt hatte im Fahrtverlauf eine andere Farbe als in der Abfahrtsliste. Jetzt stimmen sie überall: App, Watch, Widgets, Karte. Ohne Update.
Eigene Live-Prognosen sind zurück
Nach der Messnetz-Pause im Juli rechnen wir sie aus offiziellen Echtzeit-Meldungen statt aus Fahrzeug-GPS. Das grüne Badge kommt weiterhin nur, wenn die Prognose sicher genug ist.
Dabei ist uns aufgefallen, dass der Wiener U-Bahn-Monitor eingefrorene Zeilen liefert — Verspätungen über 80 Minuten, die einfach mit der Uhr weitergelaufen sind. Die sind jetzt raus.
Ein kleiner Bus fürs Warten
Statt des grauen System-Kringels fährt beim Laden jetzt ein grüner Bus über eine gestrichelte Straße.
Dazu: Das Abfahrtsboard hängt am Wiener Hauptbahnhof nicht mehr beim Scrollen. Bei Verspätungen steht die Planzeit durchgestrichen daneben. Und die Fahrt-Statistik macht aus einem GPS-Ausreißer keinen Temporekord mehr — 235 km/h waren keine echte Bestleistung.
Der Planer bleibt bei der Haltestelle, die du angetippt hast
Wer „Graz Liebenau“ tippte und dann „Murpark“ auswählte, landete manchmal bei „Postamt“: eine langsamere Suchantwort kam nach und hat die Wahl überschrieben.
Außerdem ist die S1 wieder rot statt blau, Zeiten heißen jetzt „Ab 18:04 · An 18:30“ statt „18:04 - 18:30“, und ein GPS-Aussetzer beim Start wirft dich nicht mehr nach Graz Jakominiplatz.
Fahrzeuge auf der Karte, aber nur dort, wo jemand hinschaut
Seit der Messnetz-Pause war die Karte leer. Jetzt gibt es Live-Positionen wieder — für den Ausschnitt, den du gerade offen hast, statt als Dauerabfrage über ganz Österreich. In Produktion waren es 220 Fahrzeuge gleichzeitig.
ÖffiGo im Terminal, in vier Sprachen
Das Terminal-Experiment kann jetzt alles, was die iPhone-App kann: Abfahrten, Routen, Umgebung, Störungen und eine Karte aus Braille-Punkten.
Das Abfahrten-Board gibt es zusätzlich in Rust, C und TypeScript. Vier Codebasen gegen dieselbe Spezifikation — wenn alle vier gleich reagieren, ist die Schnittstelle sauber beschrieben.
Ein Seitenprojekt: ÖffiGo im Terminal
Die Abfahrtstafel als Terminal-App, in Swift, mit selbstgebauter Render-Engine statt fertiger Bibliothek. Warum? Weil es geht — und weil ein dritter Client die Server-Schnittstelle zwingt, sauber zu bleiben.
Die Wiener U-Bahn hat überall Echtzeit
Bisher fehlte sie an Tafeln, die über ältere Favoriten geöffnet wurden, und im Fahrtverlauf komplett. Jetzt hängt die offizielle Wiener-Linien-Echtzeit überall dran.
Außerdem tragen U1 bis U6 endlich ihre offiziellen Farben. Vorher sahen U2 und U4 identisch aus.
Teilausfälle heißen jetzt Teilausfälle
Fällt ein Abschnitt einer Fahrt aus, sagt der Fahrtverlauf „Fahrt fällt zwischen X und Y aus“, statt nur eine Verspätung zu zeigen. Halte, an denen man nur ein- oder aussteigen kann, sind gekennzeichnet.
Neu ist außerdem eine anonyme Nutzungsstatistik ohne Drittanbieter: ein paar grobe Zähler, keine Geräte-ID, kein Ort, kein SDK von Google. Im Onboarding entscheidest du selbst.
Das Positions-Messnetz ist pausiert
Vorsorglich und planmäßig. Fahrzeugpositionen und eigene Prognosen daraus zeigen wir vorerst nicht — lieber gar nichts als etwas, das aussieht, als wäre es aktuell.
Die offizielle Betreiber-Echtzeit läuft weiter. Und Abfahrten laden wieder schnell: Hintergrundarbeit hatte den Server zeitweise über zwei Minuten blockiert.
„Anschluss verpasst?“ — und die neue Route ist schon fertig
Die Zielführung schaut jetzt nicht nur auf die Echtzeit, sondern auch auf dich. Stehst du noch an der Haltestelle, obwohl dein Bus laut Anzeige längst weg ist? Dann fragt sie nach und hat die Alternative ab deinem Standort bereit.
Am selben Tag: offizielle Netzpläne unter „Mehr“, barrierefreie Routenplanung, ein Widget für den nächstgelegenen Favoriten, Push-Meldungen, die wirklich zur Meldung führen — und die erste TestFlight-Beta.
Die Watch ist jetzt wirklich ein ÖffiGo
Routen planen, die gewählte Verbindung am iPhone starten, Störungen und Prognosen sehen, Anschluss-Alternativen annehmen. Alles am Handgelenk, in einer echten Watch-Oberfläche statt eines geschrumpften iPhone-Bildschirms.
Dazu lassen sich Verbindungen nach Schnell, Wenig Umstiege oder Wenig Gehen sortieren. Und die App lernt auf dem Gerät, wohin du von hier meistens willst — die Historie bleibt lokal und ist jederzeit löschbar.
Am Land zeigt der Heute-Tab jetzt, wo wirklich etwas fährt
An Kreuzungen am Land führt der Fahrplandienst oft mehrere getrennte Haltestellen je Richtung. Wir haben stur die exakt nächste genommen — die zufällig die leere sein konnte.
Außerdem neu: der öffentliche Zuverlässigkeitsatlas auf oeffigo.app/history. Und der Heute-Tab zeigt alle gespeicherten Routen statt nur der nächsten.
Beliebig viele Lieblingshaltestellen
Bisher ging genau eine. Zuhause und Arbeit behalten ihre eigenen Plätze, alles andere liegt als Tipp-Reihe daneben.
Dazu schlägt die Zielführung bei einem kippenden Anschluss eine bessere Verbindung ab deiner echten Position vor, die Karte hat Weit, Nah und Dynamisch, und die Abfahrtsanzeige pausiert im Hintergrund, statt Akku zu ziehen.
Echte Ziele suchen, nicht nur Haltestellen
Tipp „Zahnarzt“ ein, ein Lokal oder eine Adresse: ÖffiGo fragt zusätzlich Apple Karten und plant bis zur Tür.
Gespeicherte Routen liegen jetzt direkt im Planen-Tab, der Kalender ist endlich durchgehend deutsch, und beim Sammeln gibt es mehr Quests und Stufen, die nicht mehr ausgehen.
Ehrliches GPS statt stiller Karte
Ist die Position gerade sehr ungenau, sagt die App das („Schwaches GPS · Position ungenau“), statt die Karte einfach stehen zu lassen und dich rätseln zu lassen, warum sie dir nicht mehr folgt.
Der Richtungskegel dreht sich außerdem weich mit, statt zu zappeln, wenn das Magnetometer im Zug zittert.
ÖffiGo am Handgelenk — und die erste Meile vom Land
Die erste Apple-Watch-App ist da: Abfahrten, Favoriten, Routenplanung per Diktat, und die laufende Zielführung wird live ans Handgelenk gespiegelt.
Dazu löst der Planer endlich die erste Meile. Wenn der Fahrplandienst von deiner Heimadresse aus gar nichts findet, prüft die App selbst den Fußweg zur nächsten brauchbaren Haltestelle und die Autofahrt zum Bahnhof. Und Routen lassen sich über bis zu zwei Zwischenziele planen, mit Mindestaufenthalt.
Navigation im Bahnhof
Beim Umstieg an großen Bahnhöfen zeigt die App jetzt den Weg durchs Gebäude, mit Rolltreppe, Treppe oder Aufzug. Die Daten kommen aus OpenStreetMap, und die Innen-Route erscheint nur dort, wo der Bahnhof wirklich gemappt ist.
Man kann dem Messnetz jetzt zusehen
oeffigo.app/live zeigt in Echtzeit, was das System österreichweit misst. Dazu eine Statusseite und eine offene API ohne Anmeldung.
Das Messnetz ist live
Seit heute vermisst ÖffiGo österreichweit tausende Busse, Bims und Bahnen pro Zyklus: GPS gegen Fahrplan, auf der echten Streckengeometrie. Daraus soll die Prognose lernen, Verspätungen zu erkennen, bevor die offizielle Anzeige sie zeigt.
Die App begleitet die ganze Fahrt
Die Zielführung folgt deiner Fahrt auf der Karte, erinnert rechtzeitig ans Aus- und Umsteigen und läuft auch mit gesperrtem iPhone weiter. Getestet im echten Bus, jeden Tag.
Keine Busse mehr, die längst weg sind
Das Abfahrts-Board zeigt nie wieder abgefahrene Busse als „jetzt“. Und wenn heute nichts mehr fährt, sagt es das und zeigt den nächsten Tag.